New York Reise Tipps

Letztes Jahr war ich in New York und es war toll. Vor der Reise habe ich viele viele Stunden mit der Planung verbracht, mir alles Mögliche durchgelesen und sehr viel recherchiert, um die Zeit im Big Apple so gut wie möglich zu nutzen. Und weil ich bei meiner Reiseplanung auch für alle hilfreichen Infos und Erfahrungen dankbar war und auch immer mal wieder von Freunden nach Anregungen gefragt werde, habe ich hier mal ein paar Tipps für New York zusammengetragen.

Timessquare New York

>>Last year during my USA travels I was lucky enough to spend some time in New York City. It was very impressive and I visited so many interesting places. Before my trip I did a lot of research and planned everything. I was thankful for every tip and experience that somebody shared with me. That’s why I collected some information about New York and my time there.<<

Die Planung

New York ist eine so große und aufregende Stadt, die so viele Möglichkeiten bietet, dass man schnell den Überblick verliert und gar nicht so richtig weiß, wo man eigentlich anfangen soll. Mir hat es geholfen, dass ich mir schon ganz am Anfang eine Liste gemacht habe, was ich auf jeden Fall sehen möchte. Danach habe ich dann geschaut, was sich gut miteinander kombinieren lässt und so habe ich dann die meisten Tage schon im Voraus geplant, damit ich vor Ort nicht unnötig Zeit mit Planen oder Hin- und Herfahren vergeude. Allerdings sollte man auch nicht jede Minute durchplanen und sich zwischendurch auch einfach mal etwas Zeit nehmen, um einfach ein bisschen durch die Gegend zu spazieren und die Stadt auf sich wirken zu lassen. Viel zu schnell passiert es nämlich (zumindest mir geht es manchmal so), dass man eins nach dem anderen abhakt, nur damit man alles einmal gesehen hat und dabei die Reise gar nicht so richtig genießt.

Was mir auch geholfen hat, ist, dass ich schon Monate vorher (auch als ich noch gar nichts von der Reise wusste) einen Ordner angelegt habe. In diesem habe ich dann alles Mögliche zu New York abgespeichert. Immer wenn ich einen interessanten Tipp, eine Restaurantempfehlung oder einen tollen Shoppinghinweis entdeckt habe, habe ich es mir aufgeschrieben und hatte so schon im Voraus einiges zusammen, was ich auf jeden Fall anschauen wollte. Das ist natürlich besonders toll, wenn die Empfehlungen von Einheimischen (also z.B. von New Yorker Bloggern) kommen. So mache ich das übrigens immer, wenn ich Tipps zu einer Stadt oder einem Land lese, in das ich gerne mal reisen möchte. Ich schreibe ich mir alles auf, was mich interessiert. Und wenn es dann soweit ist, habe ich schon viele nützliche Hinweise zusammen. Ja ja, ich bin ein kleiner Planungsfreak 😉

Reiseplanung für New York City

Fortbewegung in New York

Sieht man einen Film, der in New York spielt, sieht man erst einmal viele Hochhäuser, als zweites sieht man dann meist die charakteristischen gelben Taxis. Sie sind ein praktisches Fortbewegungsmittel und auch recht preiswert. Allerdings summiert sich natürlich auch der kleinste Betrag, wenn man jede Strecke mit dem Taxi zurücklegt. Und gerade in der Rushhour kann es sehr schwierig sein, eines zu bekommen. Daher bin ich, wenn die Entferung zu groß war und ich nicht laufen wollte, mit der Subway gefahren. Ein Wochenticket kostet umgerechnet gerade mal ca. 25 Euro und dazu fahren die Bahnen noch fast überall hin und das alle paar Minuten.

Taxis in New York

New York von oben

Wenn man schon in einer Stadt wie New York ist, will man diese natürlich auch von oben sehen. Dafür eignen sich besonders die Aussichtsplattform auf dem Empire State Building und das Top of the Rock, also die Spitze des Rockefeller Centers. Beide bieten eine tolle Aussicht. Aus Zeitgründen habe ich mich für eins von beidem entschieden und das Rockefeller Center gewählt. Der Vorteil dabei ist, dass man dann auf seinen Fotos auch das charakteristische Empire State Building hat, was natürlich nicht funktioniert, wenn man auf selbigem ist. Außerdem hat man vom Top of the Rock einen tollen Blick auf den Central Park. Wenn man den Blick auf New York etwas länger genießen möchte, eignen sich auch Rooftop Bars sehr gut. So kann man etwas Essen und Trinken und hat dabei eine der interessantesten Kulissen der Welt. Eine dieser Bars mit einem tollen Ausblick ist zum Beispiel die 230 Fifth Bar.

Blick vom Rockefeller Center auf das Chrysler Building

New York vom Wasser aus und die Freiheitsstatue

Eine gute Möglichkeit um New York mal aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen, ist eine Schiffsfahrt. Ich habe eine einstündige Tour rund um Manhattan und die Freiheitsstatue gemacht und kann das nur empfehlen. So sieht man alles mal mit ein wenig Abstand und hat auch einen tollen Blick auf Brooklyn, die Manhattan Bridge und die Brooklyn Bridge und vor allem auf die Freiheitsstatue. Letzteres fand ich besonders schön, denn so kann man auch Fotos direkt vor der Statue machen. Außerdem habe ich mir so die Fahrt auf Liberty Island gespart, für die man teilweise sehr lange anstehen muss. Und da ich Miss Liberty sowieso nicht von innen besichtigen konnte (sie war zu dem Zeitpunkt wegen Renovierungsarbeiten gesperrt) hat das für mich allemal ausgereicht. Wem das direkte Besichtigen der Statue auch nicht so wichtig ist oder das Warten einfach zu zeitaufwändig, der kann neben der Schiffsfahrt auch die kostenlose Fähre nach Staten Island nehmen und so im Vorbeifahren einen Blick auf das Wahrzeichen New Yorks werfen.

Brooklyn Bridge vom Wasser aus

New York Pässe

Sucht man im Internet nach New York Tipps, stößt man immer wieder auf Hinweise zu verschiedenen New York Pässen. Wenn man vorhat, sich in New York einiges anzusehen, kann sich so ein Pass durchaus lohnen. Allerdings ist es gut, wenn man sich vorher schon etwas genauer überlegt hat, wo man denn gerne hinmöchte. Denn diese Pässe wie New York Pass, New York Explorer Pass etc. haben unterschiedliche Konditionen und Preise. Für mich war der Explorer Pass am Besten, da ich mir damit aus einer Vielzahl von Attraktionen (z.B. Sex and the City Tour, Bootstour, Top of the Rock), die raussuchen konnte, die mich am meisten interessiert haben. Diese konnte ich dann an beliebigen Tagen besuchen. Andere Pässe gelten dagegen nur für eine bestimmte Anzahl an Tagen, haben dafür jedoch mehr Attraktionen im Angebot. Man muss also immer schauen, was sich für einen persönlich lohnt. Da man durch die Pässe aber teilweise Wartezeit spart und man immer noch ein Heftchen mit zusätzlichen Informationen bekommt, ist das ganz praktisch.

Chrysler Building in New York

Sex and the City Tour

New York und Sex and the City gehören einfach zusammen und für jeden Fan ist es natürlich ein Muss, wenigstens ein paar der bekannten Orte der Serie abzuklappern. Ich habe eine Sex and the City Tour mitgemacht. Die war auch interessant, allerdings vielleicht nicht unbedingt für jeden. Die Tour ging mehrere Stunden und man wurde in einerm Reisebus zu verschiedenen Orten geführt, die man aber teilweise nur im Vorbeifahren anschauen konnte. Im Bus lief dann immer die dem Ort entsprechende Szene. Auf jeden Fall ein ganz nettes Feature, falls man nicht alles in- und auswendig kennt. Die Tour war in meinem Fall übrigens inklusive Gratis-Cupcake von der Magnolia Bakery und einem 20 Prozent Rabattcoupon von Michael Kors. Ich fand den kleinen Ausflug in Sex and the City Tage auf jeden Fall interessant. Eine Sache war allerdings sehr schade. Aufgrund des großen Rummels dürfen mittlerweile keine Touren mehr am Haus, in dem sich in der Serie Carries Apartment befindet, vorbeifahren. Dank des freundlichen Tourguides habe ich das Haus aber dennoch auf eigene Faust gefunden.

Carries New Yorker Haus in Sex and the City

Shopping

Wenn man eines in New York besonders gut kann, dann ist das Shoppen. Es gibt eine unendliche Zahl an tollen Läden und das Angebot lässt eigentlich keine Wünsche offen. Über ein paar der Shops und Einkaufsmöglichkeiten habe ich bereits geschrieben. Die Preise sind meist viel günsiger als in Deutschland (vorallem bei Kleidung, Accessoires, Schuhen und Kosmetik). Bei aller Euphorie über die tollen Angebote sollte man aber immer im Hinterkopf haben, dass zum Preis auf dem Etikett noch die Sales Tax (ca. bis zu 9%) kommt, die an der Kasse dazu addiert wird. Außerdem gibt es da ja noch die 430 Euro Zollgrenze, bis zu der man kostenfrei Artikel nach Deutschland mitnehmen kann. Ist der Wert der gekauften Sachen höher, kann das ganz schön teuer werden. Daher sollte man am besten immer alle Kassenzettel aufheben, damit man beim Zoll im Zweifelsfall alles nachweisen kann.

Shopping in New York

Neben meinem Shoppingpost habe ich bisher auch noch etwas über meinen Ausflug ins Westvillage geschrieben und ein paar Bilder von typischen New Yorker Sehenswürdigkeiten gepostet.
Sarah von Josie loves hat übrigens auch gerade über New York geschrieben und ihren perfekten Tag in Manhatten geschildert.

Comments

  1. Hach, tolle Tipps, deine Erfahrungen lesen sich echt schön. Und mich überkommt ein gewisser Neid, noch nie in New York gewesen zu sein. Aber das ist wohl eines der ziele, für das es sich mal wieder lohnt die Flugangst zu überwinden.
    Gute Idee mit dem Sammeln der Reisetipps, dass schaue ich mir direkt mal bei dir ab 🙂

    Liebe Grüße!

    • Yvi says:

      Freut mich, dass es dir gefällt 🙂 Für New York lohnt sich das echt, doch mal wieder ins Flugzeug zu steigen. Die Stadt muss man einfach mal gesehen haben. Mich überkommt auch direkt wieder das Fernweh, wenn ich an meine Reise denke. Ich könnte direkt nochmal hin 😉
      Ganz liebe Grüße zurück!

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