Paris für zu Hause – DIY Eiffelturm Lampe

Seit kurzem habe ich eine Eiffelturm Lampe zu Hause!! :-) Ich bin total verliebt in dieses besondere Stück und kann mich gar nicht daran satt sehen.

Eiffelturmlampe und Ghostchair

Doch von vorne: Seit ich vor einigen Jahren auf einem Blog eine Eiffelturm Lampe entdeckte, war ich verliebt. Ich wusste sofort, dass eine solche Lampe perfekt für mich als großen Parisfan wäre. Ich durchforstete das Internet, suchte in Onlineshops, auf Blogs uns Inspirationsseiten wie Pinterest. Zwar kam mir dabei die ein oder andere Eiffelturm Lampe unter, doch keine war so, wie ich sie mir vorstellte oder kostete ein Vermögen. Meistens waren sie entweder total kitschig (jede Menge Schleifen, pink etc. – klar, das mag ich manchmal auch ganz gerne, aber hierbei eben nicht) oder der Eiffelturm war ein sehr verfremdetes Drahtgestell, das kaum als wirklicher Eiffelturm durchgehen konnte. Da meine Suche also nicht von Erfolg gekrönt war, gab ich sie vorerst auf. Als ich dann allerdings mal wieder meine Lieblingsserie Gilmore Girls schaute, fiel mir die hübsche Eiffelturm Lampe in Rory’s Zimmer auf und mein Wunsch wurde erneut geweckt.

Eiffelturmlampe

Da es aber keine Lampe gab, wie ich sie mir vorstellte, beschloss ich, sie einfach selbst zu machen. Bei einer meiner Parisreisen im letzten Jahr kaufte ich einen großen Eiffelturm und bei der letzten Reise fand ich dann auch endlich den dazu passenden Schirm. Fündig wurde ich übrigens im Kaufhaus Le BHV Marais, das eine tolle Auswahl an Lampenschirmen hat. Vorher hatte ich in Deutschland vergeblich nach einem hübschen und passenden Lampenschirm geschaut, der auch bezahlbar ist.

Fuß der Eiffelturmlampe

Allerdings hatte ich dann zwei Einzelteile, aber noch keine Lampe. Glücklicherweise ist mein Vater handwerklich sehr begabt und konnte mir daraus im Handumdrehen eine Lampe basteln. (Danke Papa! ;-) ) Dafür hat er die Spitze des Turm abgesägt und eine Lampenfassung eingesetzt, verlötet und ein farblich passendes Kabel angebracht. Da der Eiffelturm hohl ist, kann das Kabel einfach innen entlang gelegt werden und fällt so kaum auf. Natürlich ist es wichtig, darauf zu achten, eine zum Lampenschirm passende Birne einzusetzen. In meiner Lampe ist eine Energiesparversion, die gleich noch den Vorteil hat, dass sie nicht allzu warm wird.

Eiffelturmlampe Zusammensetzen Schirm und Eiffelturm

Wichtig war mir auch, dass die Lampe ein schönes Licht abgibt.  Vor allem bei Energiesparlampe lohnt es sich, genauer hinzuschauen, damit man am Ende nicht eine erwischt, die dieses unangenehme kühle Licht hat.

Eiffelturmlampe Details

Ich bin total happy, dass ich nun so eine tolle und individuelle Lampe habe, die einfach perfekt zu mir passt und genau so ist, wie ich sie mir vorgestellt habe. Insgesamt habe ich für alle Teile ca. 50 Euro ausgegeben, somit hat es sich also gleich doppelt gelohnt, hier selbst kreativ zu werden.

Urlaub in Paris – Montmartre

Im Herbst verbrachte ich eine Woche in meiner absoluten Lieblingsstadt Paris. Obwohl das bereits mein achter Parisaufenthalt war, habe ich noch ein paar neue Plätze entdeckt und mich keine Sekunde gelangweilt. Da ich mal wieder unzählige Fotos gemacht habe (die Stadt ist aber auch einfach zu schön, wie soll man sich da nur zurückhalten?), werde ich den Post über Paris aufteilen und euch hier den ersten Teil zeigen.

Blick auf Sacre Coeur in Paris

Gewohnt haben wir in einer winzigen Wohnung im Montmartre. Zwar hat man es von dort aus etwas weiter zu vielen typischen Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm, Notre Dame etc., aber man ist auch mitten in einem hübschen Viertel mit teilweise schönem Ausblick auf Paris und man ist gleich bei Sacré-Cœur.

Da dieses Mal also das Viertel Montmartre quasi unser Ausgangspunkt war, möchte ich auch dort beginnen und euch ein paar Eindrücke von dort zeigen.

Treppen im Montmartre in Paris

Eines der wichtigsten Wahrzeichen im Montmartre ist natürlich die Basilika Sacré Cœur. Vor allem im Sommer sind die Stufen davor ein wunderbarer Ort, um den Blick über die Stadt zu genießen und zu beobachten wie die Sonne langsam über Paris untergeht. Natürlich ist Sacré Cœur aber nicht das einzige Highlight, im Montmartre gibt es noch viel mehr zu sehen. Am besten erkundet man das Viertel zu Fuß und beginnt dabei unterhalb von Sacré-Cœur und lässt sich einfach etwas treiben, bis man dann schließlich auf dem Hügel ankommt, die Aussicht genießen und in einem der hübschen Cafés entspannen kann.

Strasse im Montmartre in Paris

 

Typische Strasse in Paris

Nicht weit von Sacré-Cœur liegt der Place du Tertre, auf dem viele Maler das ganze Jahr über malen und ihre Kunst direkt an die vorbeilaufenden Touristen verkaufen. Zwar ist der Platz vor allem im Sommer oft sehr überlaufen, doch einmal sollte man schon dort gewesen sein, da das einfach zu Paris dazugehört. Hier kann man sich übrigens auch auf alle möglichen Arten malen lassen. Natürlich sind viele der Gemälde eher touristische Paris Bilder, doch es finden sich auch viele beeindruckende Kunstwerke darunter.

Maler am Place du Tertre in Paris

Nachdem wir den bekannteren Sehenswürdigkeiten des Montmartre mal wieder einen Besuch abgestattet hatten, machten wir uns auf dem Weg zum dortigen Weinberg. Ja, richtig gelesen, im Montmartre gibt es einen kleinen Weinberg. Schon häufig hatte ich vom Weinberg im Montmartre gehört, war aber selbst noch nie dort. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass es auf dem kleinen Hügel im Montmartre tatsächlich einen Weinberg geben sollte. Aber es gibt ihn tatsächlich. Zwar ist er natürlich sehr klein, aber es ist definitiv einen Besuch wert, denn der Weinberg inmitten von Paris wirkt so unwirklich und dennoch so passend an dieser Stelle.

Weinberg im Montmartre in Paris

Direkt nebenan sind das Maison Rose und einige andere sehr hübsche Häuser, perfekt also, um den Spaziergang durchs Montmartre fortzusetzen.

La Maison Rose in Paris Montmartre

Impressionen aus dem Montmartre in Paris

Ein weiteres bekanntes Ziel im Montmarte ist natürlich Moulin Rouge. Allerdings waren wir auch dieses Mal nicht bei einer Show. Zwar würde es mich schonmal reizen, mir die Tanzshow anzuschauen, doch die Karten sind ziemlich teuer und überall liest man, dass die ganze Veranstaltung hauptsächlich eine Massenveranstaltung ohne viel Charme ist. Einmal sollte man das Theater aber zumindest von außen gesehen haben.

Moulin Rouge in Paris bei Nacht

Ich hoffe euch hat meine kleine Tour durch Montmartre gefallen. Demnächst kommen noch ein paar weitere Posts zu Paris online, unter anderem eine Tour durchs Marais und endlich ein Paris Shopping Guide :-)

P.S. Das erste Bild entstand übrigens vom Centre Pompidou aus, das einen wunderbaren Blick über Teile von Paris bietet. Ein paar Tipps dazu kommen in einem der nächsten Posts.

Gallery Wall

Happy New Year! Zuerst einmal möchte ich euch allen ein ganz wunderbares neues Jahr wünschen und hoffe ihr hattet einen guten Start!

Egal, ob man zu den Menschen gehört, die sich immer zu Beginn des Jahres ein paar gute Vorsätze überlegen oder nicht,  ein neues Jahr ist immer ein guter Anlass, um etwas zu verändern, etwas Neues zu beginnen oder etwas, das man schon lange aufgeschoben hat, endlich zu erledigen. So ging es auch mir und ich habe mich endlich an etwas “gewagt”, dass ich schon länger vorhatte: eine Gallery Wall. Schon seit längerem hatte ich die Idee an einer Wand des Wohnzimmers ein paar hübsche Bilder in unterschiedlichen Rahmen aufzuhängen und hatte dafür auch schon ein paar Rahmen gesammelt. Doch es war, wie es nun manchmal so ist, immer kam etwas dazwischen und irgendwann hatte ich das Ganze auch nicht mehr auf dem Schirm. Diese Woche packte mich dann aber der Tatendrang und siehe da, innerhalb kürzester Zeit hingen die Bilder an der Wand :-)

Viele verschiedene Rahmen für die Gallery Wall

Falls ihr auch mit dem Gedanken spielt, eine Gallery Wall anzulegen, kommt hier eine kleine Anleitung. Es ist nämlich eine wirklich einfache und hübsche Art, freie Wände zu verschönern und persönlicher zu gestalten.

Zuerst habe ich ein paar Rahmen gesammelt (immer wenn ich in den letzten Monaten einen hübschen Rahmen gesehen habe, der gut zu den anderen gepasst hat, habe ich ihn mitgenommen).

Rahmen für die Gallery Wall aussuchen

Dann habe ich überlegt, welche Rahmen ich wirklich aufhängen möchte und mir eine Anordnung überlegt. Für den Anfang habe ich die Bilder jetzt erstmal in einer relativ einfachen Anordnung hingehängt, eventuell erweitere ich die Sammlung aber noch etwas und ordne sie dann vielleicht auch anders an. Vorerst bin ich aber froh, dass die Bilder nun hängen und freu mich jedes Mal darüber, wenn ich ins Wohnzimmer komme :-) Um vorher eine bessere Vorstellung zu bekommen und zu sehen, ob auch alles so passt, wie ich mir das vorstelle, habe ich die Rahmen dann auf dem Boden probeweise angeordnet.

Planung der Gallery Wall auf dem Boden

Da wir im Wohnzimmer eine leicht getönte Wand haben, wollte ich hauptsächlich weiße Rahmen, damit das Ganze nicht zu unruhig wirkt. Die mintfarbenen Rahmen haben mir allerdings so gut gefallen und auch gut gepasst, so dass ich sie als kleinen Farbtupfer dazugehängt habe. Durch die gleichmäßige Anordnung wirkt dennoch alles sehr stimmig.

Dann habe ich die Rahmen aufgehängt und mit dem größeren in der Mitte begonnen. Von dort habe ich mich dann langsam nach Außen gearbeitet. Zuerst habe ich alle mittleren Rahmen aufgehängt und mich dann an diesen orientiert, um die größeren Rahmen in den Ecken aufzuhängen. Zwischendurch habe ich mit einem Zollstock kontrolliert, damit die Abstände auch regelmäßig sind.

Gallery Wall

Beim Befüllen der Rahmen habe ich dann später noch darauf geachtet, dass alles symmetrisch ist, also in den Ecken ähnliche Bilder, ähnliche Farben etc. Das kann man aber natürlich auch variieren, um mehr Vielfalt reinzubringen. Kleiner Tipp: Da die Aufhänger der Rahmen meist an unterschiedlichen Stellen angebacht sind, solltet ihr beim Aufhängen darauf achten. Dabei hilft es, den Rahmen an die vorgesehene Stelle zu halten und die Stelle des Aufhängers mit dem Nagel schon vorsichtig zu markieren. Und keine Sorge, falls am Ende nicht alles gleichmäßig an der Wand hängt, kann man die meisten Aufhänger noch vorsichtig etwas zurechtbiegen und damit die Höhe verändern.

Bei Instagram und Pinterest findet ihr übrigens viele tolle Gallery Wall Inspirationen. Tolle Tipps zur richtigen Anordnung der Bilder gibt es auch bei Alaina Kaczmarski, der Meisterin der Gallery Walls :-)

 

Merry Christmas!

 

Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten und hoffe ihr verbringt wunderbar festliche
und erholsame Feiertage mit euren Lieben!

Frohe Weihnachten 2014>>>Wishing you a very merry Christmas!!<<<

Ein Tag in London – Teil 2

Nachdem uns der erste Teil unseres Tags in London hauptsächlich zu den großen Londoner Einkaufsstraßen und den tollen Geschäften dort führte, widmeten wir uns am Mittag dem Sightseeing.

Shopping auf der Regent Street in London

Von J.Crew aus liefen wir die Regent Street weiter entlang. Wirklich eine hübsche Einkaufsstraße, die ich gerne einmal in der Vorweihnachtszeit erleben würde. Mit Weihnachtsdekoration stelle ich mir das ganze Ambiente dort noch viel entzückender vor.
Unser Weg führte uns direkt zum Piccadilly Circus, der mich gleich ein wenig in Erinnerungen an den Times Square schwelgen ließ. Wobei der Piccadilly Circus natürlich nur entfernt an den riesigen Times Square erinnert, einen Besuch ist er aber auf jeden Fall wert, denn dort ist man wirklich mittendrin im Londoner Trubel.

Piccadilly Circus in London

Am Trafalgar Square zeigte sich uns London dann wirklich von seiner besten Seite. Die Sonne schien und tauchte so den Platz und die umliegenden Gebäude in ein schönes Licht. Hier legten wir dann ein kurze Pause bei Pret a Manger ein, übrigens ein neuer Favorit von mir. Die Sandwiches sind einfach sooo lecker, schön frisch und der perfekte Snack für zwischendurch. Hoffentlich schafft es die Kette bald mal nach Deutschland!

Trafalgar Square in London

Vom Trafalgar Square machten wir uns dann auf in Richtung Westminster. Auf unserem Fußweg dorthin kamen wir noch an den ein oder anderen interessanten Plätzen vorbei. So konnten wir beispielsweise einen kleinen Blick auf die bekannten britischen Wachmänner werfen.

Wachmänner in London

Auch bei 10 Downing Street kamen wir auf unserem Weg vorbei. Auch wenn man aufgrund der Absperrungen und der vielen Menschen nicht  allzu viel sehen konnte.

Downing Street 10 in London

Kurz darauf kamen wir auch schon zum Westminster und konnten den berühmten Glockenturm von Big Ben bewundern. Hier konnten wir dann auch die Londoner Rush Hour voll erleben, die Straßen rund um Westminster waren nämlich heillos verstopft und ich war froh, dass wir uns als Fußgänger leicht unseren Weg durch das Chaos bahnen konnten.

Westminster und Big Ben in London

Gleich nebenan ist die Westminster Bridge, von der aus man einen guten Blick zum Riesenrad London Eye hat. Da wir ja nur einen Tag in London hatten, verzichteten wir auf die nähere Besichtigung der einzelnen Sehenswürdigkeiten, um Zeit zu sparen. Hätten wir uns an die teilweise langen Schlange angestellt, hätten wir wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte der Orte sehen können. Die Besichtigung der Londoner Sehenswürdigkeiten steht dann beim nächsten Mal auf dem Programm, wenn wir hoffentlich etwas mehr Zeit haben.

London Eye in London

Da dann auch schon die Zeit drängte, haben wir es leider nicht mehr direkt zur Tower Bridge geschafft. Schon vorher waren wir uns nicht ganz sicher, ob wir es dorthin noch schaffen würden, da die Brücke leider nicht ganz auf unserer Route lag und wir somit eine etwas längere Strecke mit der Tube zurücklegen mussten. Daher entschieden wir uns, zur London Bridge zu fahren und von dort den Blick auf die Tower Bridge zu genießen.

Tower Bridge in London

Mit diesem letzten beeindruckenden Blick ging es dann auch schon wieder zurück zum Bahnhof King’s Cross St. Pancras. Das nächste Mal steht dann auch auf jeden Fall ein Besuch beim Gleis 9 3/4 an ;-)

Kingscross St. Pancras in London

Lustig war, dass wir bei der Reise nun den Kontrast zwischen Paris und London deutlich erleben konnten. Im direkten Vergleich wirkte London (zumindest das, was wir gesehen haben) viel sauberer und ordentlicher als Paris. Vor allem in der Tube ist mir das aufgefallen. Die Pariser U-Bahn Stationen sind größtenteils nicht unbedingt die saubersten und wirken im Vergleich zu denen in London fast schäbig. Lustig fand ich auch die netten Ansagen in der Tube. Die Sprecher klingen dort immer so vergnügt und die Namen der einzelnen U-Bahn Linien sind einfach charmant. Statt Linie 1, 2, 3 oder rote Linie, grüne Linie, heißen die Bahnen hier zum Beispiel Jubilee, Bakerloo und Victoria Line. Alles in allem gefällt mir die Londoner U-Bahn also etwas besser als die Pariser, obwohl Paris an sich natürlich weiterhin unangefochten auf Platz eins meiner persönlichen Lieblingsstädte steht ;-)

Die Tube in London

London hat mir aber auf jeden Fall sehr gut gefallen, so dass ich mir die Stadt unbedingt gerne noch einmal genauer anschauen möchte.